Wichtige Daten der ostfriesischen Geschichte

Ostfriesland war, bis es zum selbständigen Territorium wurde, Teil eines größeren Frieslands
695 wird Willibrord erster Erzbischof von Utrecht
734 verleibt sich das Frankenreich Friesland ein
754 wird bei Dokkum der Friesenaposterl, "der große Bonifatius", erschlagen
Gegen Ende des 8. Jahrhunderts wird durch die Apostel Liudger und Willehad die Christianisierung in Friesland vollendet. Während dieser Zeit erreicht der friesische Handel seine Blüte, bis im 9. Jahrhundert die Normannen über die Küste herfallen.
882 bekommt Friesland eine neue Herrschaft durch den Dänenkönig Gottfried
885 endet die Fremdherrschaft durch die Ermordung des Königs

In dieser Zeit findet, angeblich bei Norden, eine große Schlacht zwischen Friesen und Nordmännern statt, welche die Friesen gewinnen.

Nach Untersuchungen werden um das Jahr 1000 die ersten Deiche in Friesland errichtet.

1147 erbringen die Friesen besondere Leistungen bei der Eroberung von Lissabon
1167 verlieren viele Menschen durch die Julianenflut ihren Besitz
Die Zeit um 1200 war die große Zeit der Klostergründungen.
1218 erobern die Friesen den Kettenturm von Damiette in Ägypten
1222

findet die erste nachweisbare Sitzung der friesischen Landesobrigkeit am Upstalsboom statt.

Der Upstalsboom, ein vorgeschichtlicher Grabhügel, ist Sinnbild der "Friesischen Freiheit", welche als Kernstück die freie Wahl der LAndesobrigkeit aufweist.

1367 ist die mittelalterliche Geschichte des Upstalsbooms, nach vielen Pausen, endgültig beendet

Ubbo Emmius nannte den Upstalsboom: "Altar der Freiheit."

Dem Zeitalter der "Friesischen Freiheit" folgt die Zeit der Häuptlinge, welche sich befestigt Häuser oder Burgen, auch Steinhäuser genannt, errichten. In Ostfriesland sind hiervon 136 nachzuweisen.