Mathmos-Lavalampen

exklusiv bei uns im Landkreis Leer!

Bücher Borde zu Gast bei Mathmos in England

Die Birne im Lampenfuß erwärmt die zähe Masse, die nach einer Zeit zu blubbern anfängt, Eidottern gleich steigen die Wachsblasen in der farbigen Flüssigkeit auf, kühlen ab und sinken im Zeitlupentempo wieder zu Boden. Die Lampen galten als Design-entgleisung der 60er und frühen 70er Jahre, die Hippies liebten die psychedelischen Effekte. in den 90er Jahren tauchten einzelne Exemplare in Boutiquen wieder auf. Heute bemüht sich Bücher-Borde, zur Freude vieler Kunden, alle Modelle vorrätig zu haben... exklusiv im Landkreis Leer. Die Besitzer der Mathmos-Lampen schwören auf deren therapeutische und beruhigende Wirkung.

"Die Lampen sind ein Symbol für das menschliche Leben", sagt ihr Erfinder, der Brite E.C. Walker. "Die Blasen werden groß, streben nach oben, bilden Ableger, sterben bald ab, und der Kreislauf beginnt von neuem." 1963 standen die ersten Exemplare in Londoner Schaufenstern - Resultate 15jähriger Feierabendtüftelei.

Das Grundprinzip hatt ein gewisser Mister Dunnett während des 2. Weltkriegs entdeckt. Er wollte seine kaputte Eieruhr ersetzen und experimentierte mit Öl und Wasser in verbundenen Gefäßen. Sie wurde aber kein Erfolg, weil das Öl bei kühlem Wasser langsamer nach oben stieg, wurden die Eier oft härter als erwartet.

E.C. Walker sah sie in einem Pub und war begeistert. Er beschloss das Werk von Mister Dunnet zu vollenden. In den 60er und frühen 70er Jahren besaß E.C. Walkers Firma Crestworth das Monopol. In Poole wurden bis 1970 an die 7 Millionen Leuchten produziert. In den 70er Jahren drängten Billiganbieter mit Plagiaten aus Fernost auf den Markt und brachten die Lampen ins Zwielicht: diese wurden wegen giftiger Stoffe verboten.

Als es Anfang der 90er Jahre wieder aufwärts ging, verkaufte E.C. Walker seine Firma, die heute Mathmos heißt. In seinem Wohnzimmer stehen immer noch neun Lampen.

Mathmos produziert auch andere Lichtspiele: die Glitterbaby mit schwimmenden Metallolättchen, die berühmte Glasfaserlampe Fibre-Space, den Ölprojektor Space, der ein großes Farbenspiel an die Wand projektiert oder die 1,20 Meter hohe Face in Form einer Pyramide, in deren Körper ein großes Wechselspiel der Farben erstrahlt.

Sämtliche Mathmos-Lampen werden zum größten Teil per Hand gefertigt, sie bestehen aus gedrehtem und geformten Aluminium (nich aus Pressblech). Die Beschaffenheit des Glaskörpers wird genau Stück für Stück einzeln kontrolliert.